Teil 1 – Bist du dir Sicher?

Du möchtest schon immer einen Vierbeiner haben, einen tollen Wegbegleiter und siehst oder liest immer super süße und lustige Geschichten/Fotos/Videos? Der Wunsch hat sich schon so in den Kopf gebrannt, dass es nun endlich geschehen muss? Dann solltest du nun, damit anfangen dich zu fragen, ob du dir wirklich sicher bist, dir eine tägliche Aufgabe zu nehmen. Ein Hund muss gut überlegt werden, viele Faktoren spielen ein wichtige Rolle für ein glückliches Hund / Mensch Team. Hier muss die Vernunft an erster Stelle stehen und nicht der Egoismus, unbedingt einen Haarigen, sabbernden Vierbeiner zu holen, obwohl noch vieles ungeklärt ist. Auf was du achten musst und was auf dich zukommen kann, erläutern wir dir hier.

1. Kann ich mir einen Hund wirklich leisten?

Bevor du dir ernsthafte Gedanken machst, solltest du an das Finanzielle denken. Hier geht es nicht nur um die Monatlichen kosten, sondern auch um die Anschaffung diverser Dinge. Von dem Preis eines Vierbeiners, schreiben wir hier nicht, denn jeder Hund hat seinen Preis und gerade bei Rassehunden sind diese sehr verschieden. Jetzt kommen wir mal zu dem Thema, was braucht ein Hund. Wir schreiben euch bewusst keine Preise auf, denn diese können grob unterschiedlich sein. In diesem Fall empfehlen wir euch, mehrere Hundehalter lieb zu fragen, egal ob unterwegs oder Plattformen (wobei du hier wirklich am meisten erreichst). Wir haben uns jedoch grob durchgefragt und monatlich liegt jeder zwischen 70 € – 150 €, wie du siehst ist hier eine große Spannweite.

Erstausstattung

Beginnen wir mit der Erstausstattung für den Hund.

  • Schlafplatz – Bettchen, Box (wir schwören auf beides), Decke – vergesst nicht, ein junger Hund wächst, also lieber gleich größer kaufen.
  • Futter – Welpen, Junghund, Adult – Trocken, Nass, Barf, Kochen
  • Spielzeug – Achtung, keine dauerhafte Bespaßung – richtiges Spiel oder als Bestätigung verwenden.
  • Leckerlis, Kauspaß
  • Autosicherung – Box ( das Sicherste), Gurt, Sitz, Gitter.
  • Halsband, Leine, Geschirr, Maulkorb.
  • Futternapf, Wassernapf, Unterlage dient als Schutz für den Boden.
  • Hausapotheke – Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Hustensaft
  • Empfehlenswert: Bootis (bei Verletzungen oder schlimmes Straßensalz), Pfötchenbalsam, Shampoo (man glaubt gar nicht, in was man sich alles wälzen kann), Krallenschere oder Feile.
  • Hundekotsackerl

Laufende Kosten

Hier listen wir euch die laufenden Kosten für ein Jahr auf. Auch hier muss nicht immer alles auf einem zukommen, wir schreiben es euch sonst als Info dazu.

  • Hundehaftpflichtversicherung. (Monatlich)
  • eventl. Kranken,- OP-Versicherung. (Monatlich – sehr zum Empfehlen)
  • Futter
  • Leckerli
  • Tierarzt
  • Hundesteuer (jährlich – ortsabhängig)
  • Erstausstattung erneuern (Es wird nie bei einem Spielzeug fürs ganze leben bleiben oder bei einem Bett)
  • Schnapps, Likör, Wein, Bier – Hin und wieder braucht ein Mensch was zum runterspülen. 😉
  • Privater Trainer oder Hundeverein

Denk dran, es kann immer was passieren

Gerade bei Welpen / Junghunde, kann man sich darauf gefasst machen, dass einiges kaputt geht oder beschädigt wird. Auch passieren immer wieder Mal dinge, mit dem man nicht rechnet. Hier Listen wir euch unregelmäßige Kosten auf.

  • Klamotten, Schuhe, mit Glück nur die Schuhbänder – verschwinden oder bekommen Löcher oder werden mutwillig durchgekaut.
  • Gutmachung der Beschädigung – Möbel, Garten, Elektronik, Innenräume.
  • Plötzliche Allergie, Krankheit – Medikamente, Spezialfutter, OP, etc.
  • Hundesitter, Hundepension – muss nicht, kann aber.

2. Management Hund

Hast du dich in dem ersten Punkt gut informiert und du weißt, was auf dich ca. zukommt und du möchtest immer noch einen Hund, dann gehen wir zu dem 2. Punkt weiter. Nicht nur die Preisfrage ist ein wichtiges Kriterium, sondern auch die Zeitfrage und somit 2. Wichtigster Punkt, vor der Anschaffung.

Kläre ab:

  • Darf ich meinen Hund mit in die Arbeit / Studium nehmen?
  • Wie lange wäre er allein zu Haus? Habe ich die Zeit, es langsam aufzubauen?
  • Hundesitter eine Option? Wenn ja, springen wir auf Punkt 1 zurück.
  • Gäbe es ein Familienmitglied, die den Vierbeiner in der Zeit aufnehmen kann.
  • Option B – Was ist, wenn ich Krank werde, was ist, wenn ich mich trenne – wo kommt der Hund hin / wo bleibt er / kann ich mir das alleine leisten? (immer wieder werden solche Hunde vermittelt.)

Schaffe ich das:

  • 2-4 Mal am Tag rauszugehen?
  • Mich mit dem Hund zu beschäftigen.
  • Meinem Vierbeiner etwas zu lernen – Geduld, Ruhe, Zeit wirst du brauchen.
  • Dem Begleiter Ruhe zu geben – auch einem Hund kann es zu viel werden.
  • Meine Kinder klar zu machen, dass es ein Tier ist und kein Spielzeug.
  • Auch in schwierigen Zeiten, zu ihm zu stehen und eine Lösung zu finden.

Das sind für uns die 2 Wichtigsten Punkte, die ich mir als aller erster, Fragen sollte. Der 2. Teil, folgt nächste Woche.

Teil 2 – folgt nächste Woche

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2 thoughts on “Teil 1 – Bist du dir Sicher?”

  • 2 Monaten ago

    Hallo,

    Ja, es überlege gut, wer sich bindet. Das gilt auch beim Leben mit Hund. Wir liegen definitiv bei über 200Euro. Allein schon die Größe des Hundes entscheidet über den Preis des Futters. Neben den Kosten sollten die Leute auch immer im Auge behalten, dass sie sich einen Hund (bzw. eine Rasse) suchen die gut zu ihnen passt, denn ansonsten wird man auch nicht glücklich miteinander.

    Viele Grüße Denise

    • 1 Monat ago

      Genau deswegen, haben wir keine genauen Kosten geschrieben, da man dies einfach nicht verallgemeinern kann. Das Thema “welche Rasse” folgt bei einem anderne Teil 🙂

      Liebe Grüße
      Cäsar und das Frauli

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