Wallersee Rundweg

Um den Wallersee, durch das Wenger Moor – ein Naturerlebnis vor den Toren der Stadt Salzburg

Wir sind am Pfingstwochenende den Wallersee Rundweg gegangen. Ich sag’s euch, die ganze Runde ist wunderschön und ein Muss für jeden Salzburger oder Urlauber. Wir haben uns einmal etwas „verlaufen“ und sind so auf 22.3 km gekommen und auf eine Dauer von 5 Stunden. Danach waren wir total erledigt. Im Endeffekt könnt ihr überall starten, wo es euch lieb ist, wir sind von Neumarkt gestartet, erklären euch die Route jedoch über den tatsächlichen Ausgangspunkt. Dieser Rundweg wird uns auf jeden Fall öfter sehen und wir werden es wie bei dem ersten Mal genießen. Ich war total brav und meine Menschen waren mega Stolz auf mich. Kein bellen bei anderen Hunden, kein bellen bei Kühen und kein Bellen bei Pferden. Bis auf die nervigen Radfahrer und den Teil auf der Straße können wir nichts aussetzen und sogar das habe ich brav und mit viel Ruhe entgegengenommen. Das Wasser war eine herrliche Abkühlung bei dem komischen Wetter, was wir hatten und meine Menschen träumten nur so vor sich her. Wie schön wäre ein Haus am See.

Fakten über den Wallersee

Der Wallersee ist im Bezirk Salzburg und Umgebung nördlich der Stadt Salzburg und zählt zum Salzburger Seenland. Er hat 6 Quadratkilometer Wasserfläche und ist somit der größte See des Salzburger Seenland – Flachgau. Ein Teil des Ufers steht unter Naturschutz, darunter zählt das wirklich wunderschöne Wenger Moor und den Schilfgürtel entlang des Ufers. Der Schilfgürtel ist das Zuhause vieler Vögel, Graureiher, Fasane, Haubentaucher könnt ihr mit viel Glück beobachten. Wir hatten leider nicht das Glück, haben aber das Gesinge der Vögel sehr genossen.

Orte am Wallersee:

  • Henndorf am Wallersee
    • Befindet sich am südlichen Ufer
  • Neumarkt am Wallersee
    • Befindet sich am nördlichen Ufer
  • Seekirchen am Wallersee
    • Befindet sich am südwestlichen Ufer
  • Köstendorf bei Salzburg
    • Befindet sich 6km vom Wallersee entfernt

Wegbeschreibung:

Wir starten bei dem Parkplatz vom Strandbad Seekirchen und halten uns am westlichen Seeufer und gehen den Rupertiweg entlang der Bahngleise. Begleitet von einer tollen Aussicht über den See und das Schilf, folgen wir der Beschilderung bis zum Campingplatz Zell am Wallersee. Wir überqueren nach einer Zeit eine schmale Brücke über dem kleinen Seezufluss und halten uns weiterhin links entlang der Bahngleise. Anschließend kommen wir in den Wald und somit dem Anfang des Wenger Moors. Hier empfiehlt es sich, etwas inne zu halten und die schöne moorige Auenlandschaft zu genießen. Das Wenger Moor ist bis zu 5m mächtig und zählt zum größten naturnah erhaltenen Moorgebiet des Salzburger Alpenvorlandes. Die Beschilderung führt euch rasch und verständlich zum Strandbad Neumarkt. Am Strandbad Neumarkt angekommen, führt die Wanderung entlang des Ufers an wunderschöne, Häuser und Liegestellen vorbei. Hier lohnt es sich auch, bei einigen Stellen, einen Sprung ins Nasse kühl zu machen. Wir gehen schöne schmale Wege bis breitere Straßen entlang des Ufers und halten uns immer an den Beschilderungen. Den einzigen Teil, den wir als störend empfunden haben, war die befahrene Landstraße, die man ein gutes Stück begehen muss, hier wäre uns ein Weg über schmälere Pfade in der Nähe vom Wasser lieber gewesen.

Details:

Dauer: 4-5 Stunden
Länge: 18,5 km
Wegbeschaffenheiten: Waldwege, Schotterwege, Asphaltstraße
Ausrüstung: Gutes, Bequemes Schuhwerk, Badesachen oder Regensachen einpacken

 

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2 thoughts on “Wallersee Rundweg”

  • 3 Monaten ago

    Die kleine Bucht neben dem Campingplatzes in Richtung Norden war immer für Hunde zum Baden geeignet aber seit einem Monat ist da eine Tafel mit Hinweis „ Baden für Hunde verboten „ Aber mir wurde von einem einheimischen erklärt das dies nicht rechtskräftig sei. Würde mich freuen ein Miteinander und nicht immer mehr ein gegeneinander!

    • 3 Monaten ago

      Das hat Frauli schon mal in einer Gruppe gelsen, das ist wirklich traurig und schade, wir Hunde haben eh schon so gut wie keinen Platz am See. Von Ruhe, brauchen wir gar nicht reden. Es könnte alles so einfach sein, wenn nur jeder am selben Strang ziehen würde.

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