Teil 2 – Der Kapuzinerberg

Wir kommen zum zweiten Teil von den Stadtbergen und den anschließenden Bergen Salzburgs. Es ist sozusagen der Berg direkt vor unserer Haustür. Der Kapuzinerberg ist wahrlich ein Genuss für Jung und Alt, schöne Waldwege und immer wieder kehrende Aussichtspunkte lassen unser Salzburger Herz höher schlagen. Kann es liebe sein? Ja es kann liebe sein, so nah und doch abseits der Stadt entlaufen wir den stressigen Salzburgern und genießen die ruhige Seite der Stadt.

Anders wie auf dem Mönchsberg gibt es hier nicht wirklich Wiesenflächen, doch der Kapuzinerberg wird euch noch mehr verzaubern wie der Mönchsberg. Der Kapuzinerberg ist großteils aus grob geschichtetem Dachsteinkalk ausgebaut. Auch ein Klettersteig ist seit 2015 gegeben.

Das Wunder der Stadt Salzburg

Auf dem Kapuzinerberg gibt es die weltweit einzige Gamswildkolonie in einem Stadtgebiet. Alles geschah im Jahre 1948, wo ein Gamsbock sich auf den Kapuzinerberg verirrte. Ob er nun vom Untersberg kommt oder doch vom Heuberg ist bis heute noch unklar. Vier Jahre später bekam der Gamsbock eine hübsche halbzahme Geiß aus Kärnten und so kam es zu der Gamswildkolonie. Ist das nicht wirklich Klasse und das mitten in der Stadt? Wir hatten leider noch keine Ehre sie zu sichten. Neben der Gams kann man noch Rehe, Dachse, Eichhörnchen und Marder finden, auch Uhu und Bussarde finden ein Zuhause am Kapuzinerberg.

Von wo kommt der Name?

Der ursprüngliche Name war Imberg, woran heute noch die Imbergstraße, die Imbergstiege und die Kirche St. Johannes am Imberg erinnern. Der Name Kapuzinerberg kam mit der Entstehung des Kapuzinerklosters.

Daten und Fakten

Der Kapuzinerberg ist an seiner höchsten Stelle 636 m hoch. Sein früherer Name war Imberg, das heute vorrangig seinen stadtseitigen Vorberg bezeichnet. Der Kapuzinerberg erhebt sich im Osten der rechtsufrigen Altstadt und zieht sich von der Linzer Gasse in die Altstadt bis nach Parsch im Osten und Schallmoos Ost im Nordosten. Auf den Kapuzinerberg befindet sich das Kloster der Kapuziner, das 1599–1605 aus einem umgebauten Wehrbau namens Trompeterschlösschen des Mittelalters erbaut wurde. Auf dem Weg zur Linzergasse folgen 11 Kavalierkappelen und zwei weitere Kapellen die zwischen 1736 und 1744 erbaut wurde.

Von wo kann man den Kapuzinerberg besteigen

  1. Über die Imbergstiege von der Steingasse aus
  2. Über den Stefan-Zweig-Weg, beginnend an der Franziskuspforte in der Linzer Gasse
  3. Über den Doblerweg, beginnend hinter dem Einkaufszentrum Zentrum im Berg an der Fürbergstraße

Übersicht:
Teils 1 – Der Mönchsberg
Teil 2 – Der Kapuzinerberg
Teil 3 – Siehe in kürze

Hier seht ihr noch weitere Eindrücke von unserem wunderschönen Kapuzinerberg, die Fotos sind leider schon älter, da wir den Kapuzinerberg bis jetzt ohne Kamera nutzten, bis auf ein paar Handyfotos.

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2 thoughts on “Teil 2 – Der Kapuzinerberg”

  • 8 Monaten ago

    Du wurdest für den Mystery Blogger Award nominiert! Ich würde mich freuen, wenn du mitmachst.

    Liebe Grüße,
    Steffi

    http://steffis-schreibsicht.de/mystery-blogger-award/

    PS.: Ein toller Bericht und wunderschöne Fotos! Da möchte man direkt in den Urlaub fahren und wandern gehen!!! 🙂

    • 8 Monaten ago

      Vielen Dank für die Nominierung, da machen wir gerne nochmal mit 🙂
      Mein Frauli heißt auch Steffi 😀

      Dann nur her nach Salzburg, es gibt viel zu entdecken <3

      Liebe Grüße
      Cäsar

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