Spontan nach Italien

Wir haben unseren Ersten spontan Trip gewagt. Frauli und Herrli haben sich trotz meiner noch pubertären Art, einen Urlaub zu 3 getraut.

Es war ein ganz normaler Samstagvormittag, wir wollten uns gerade auf Machen zu einem schönen Spaziergang, doch dann kam alles ganz anders. Frauli wendete auf einmal das Auto und wir fuhren wieder Heim. Nach 20 Minuten, wo ich im Auto warten musste, kam Frauli und Herrli mit 3 vollgepackten Taschen. Herrli suchte während der Autofahrt nach einem Zimmer, wo er uns unterbringt. Hätten wir keines gefunden, musste das Auto herhalten, doch mein Held hat es geschafft.

Als wir nach 4 Stunden Autofahrt in Bibione ankamen, bei einer extrem starken Nebelsuppe, schmissen wir alle schon fast die Nerven weg. Mein schönes Jaulkonzert war auf einmal nicht mehr witzig. Doch wo ist das Hotel? Ungewiss fuhren wir 3-mal vorbei, durch den Nebel sah man rein nichts, keine Häuser, keine Flüsse, Wiesen oder sonst was. Ich dachte mir schon, wir sind am Ende der Welt und das war es für mich.
Nach einer langen Suche haben wir das Ziel erreicht, kurz eingecheckt und schon ging es weiter. Als ich aus dem Auto stieg, war jede Menge brauner Schnee, wahrscheinlich eine spezielle Geschmacksrichtung und so machte ich mal eine ordentliche Runde mit offenem Maul und merkte recht schnell: Das ist kein Schnee und schmeckt nicht gut! Menschen nennen, dass Sand. Da es schon dunkel war, blieb ich immer brav in der Nähe von Frauli und Herrli, damit ich sie nicht verliere, Leine war keine nötig.

Doch wo gehen wir denn jetzt hin? Was ist das für ein Haus? Frauli und Herrli nannten es Hotel, hier hatten wir ein Zimmer. Das war komplettes Neuland für mich, ich wollte Heim, alles roch so komisch, draußen waren immer wieder fremde Stimmen zu hören. Aber auch da hatte Frauli eine Lösung, sie hat die Kuscheldecke vom Schlafzimmer mitgenommen und breitete diese über das ganze Bett aus, nun fühlte ich mich wie zu Hause. Hat es mich hochgeschreckt, legte schon jemand die Hand auf mich und sagten: Alles gut Cäsar, wir sind alle da! So schlief ich ein und verarbeitete den Tag!

Am nächsten Morgen, bei 4 Grad Außentemperatur, waren wir 2.5 Stunden entlang des Strandes spazieren. Es war keine Menschenseele zu sehen, ein Wahnsinns Gefühl. Hu was ist denn das? So etwas habe ich noch nie gesehen, eine so große Pfütze, dass kein Ende in Sicht war, da musste ich gleich einen großen Schluck probieren und es war eklig, da schmeckt mein Hustensaft ja noch besser. Aber zum Glück gab es noch kleine Pfützen, nach der 2. Kleinen Pfütze merkte ich auch, das ist keine gute Wasserqualität. Die armen Hunde hier, bekommen scheinbar nur schlechtes Wasser, außer man lässt es direkt vom Zimmer in eine Flasche laufen. So liefen wir entlang der großen Pfütze und diese komischen Wellen machten meine Pfoten immer wieder Nass, weg springen macht los, einfange, keine Chance.
Nach dieser ordentlichen Runde machten wir uns auf den Heimweg und ich schlief fast die ganze Autofahrt durch.

Das war mit Abstand die beste Entscheidung von den 2 Turteltauben. Sie kamen vom Arbeitsstress weg und ich, ja ich genoss die Zeit in vollen Zügen. Frauli und Herrli fahren mit mir jetzt öfter zu der großen Pfütze, aber in Zukunft länger. Ob sie es wohl geschafft haben, die Wasserqualität bis dahin gut zu machen? Ich glaube nicht!

Post navigation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.